ZU MEINER PERSON

Heute: Seit 2009 arbeite ich als Ärztin und Epidemiologin in der HIV/AIDS Forschung. Als Leiterin des Datenzentrums der Schweizerischen HIV-Kohorten-Studie war ich in nationalen und internationalen Forschungsprojekten  (v.a. in Afrika) an den beiden Universitäten von Lausanne (CHUV) und Bern (ISPM) involviert (Letzte Publikationen und Grants.)
Seit Mai 2016 habe ich eine neue Herausforderung als Co-Sektionsleiterin Prävention & Promotion in der Abteilung infektiöse Krankheiten am Bundesamt für Gesundheit (BAG) angenommen.

Mein persönlicher Werdegang 

Ich bin am 27. August 1959 geboren und erlebte zusammen mit einer älteren und einer jüngeren Schwester eine schöne und unbeschwerte Kinder- und Jugendzeit in Olten. Da mein Vater Politiker war - zuerst auf kantonaler und schliesslich auf nationaler Ebene als Ständerat - waren politische Mittagsdiskussionen an der Tagesordnung. So hat sich bei mir schon sehr früh ein Interesse für politische Fragestellungen gebildet, auch wenn ich nicht immer mit der Meinung meiner Eltern einverstanden war.

Ausbildung 

1966 - 1971 Primarschule in Olten

1971 - 1978 Gymnasium mit Matura Typ A

1978 - 1984 Studium der Medizin und Dissertation

Neben der Schule war ich immer vielseitig interessiert. Ich hatte Freude, Dinge zu erforschen. Biologische Vorgänge, die Natur als Ganzes und technische Aspekte haben mich fasziniert. Zudem habe ich während meiner ganzen Teenager-Zeit viel Sport getrieben und Querflöte gespielt, manchmal intensiver, manchmal etwas weniger. An der Universität Bern habe ich Medizin studiert und mit einer Dissertation abgeschlossen. 

Familie & Beruf

 

1989 - 1992 Zusatzausbildung als eidg. dipl. Analytikerin/Programmiererin

In Vancouver, B.C., Canada wurde unser Sohn (1985) geboren. Wir wohnten ein weiteres Jahr in Tucson, Arizona., U.S. Zurück in der Schweiz ist im November 1986 unsere älteste Tochter in Davos zur Welt gekommen. Dort haben auch die mittlere (1988) und jüngste Tochter (1991) das Licht der Welt erblickt.
In Davos konnten unsere 4 Kinder eine schöne Zeit erleben. Neben den Mutterpflichten habe ich mich in der Spitex, Davos engagiert und übernahm dort die Leitung. Nach einer Zusatzausbildung als Analytikerin/Programmiererin konnte ich schon bald kleine, aber sehr interessante Projekte im Bereich zwischen Medizin und Informatik angehen. Diese Tätigkeit liess sich gut mit dem Muttersein vereinbaren.

Weiterbildung

 

2003- 2004 Ergänzungsstudium Hochschuldidaktik

2008- 2011 Master of Advanced Studies in applied statistics

1997 sind wir nach Bern umgezogen. Da die Kinder alle zur Schule gingen, habe ich begonnen, wieder ganztags zu arbeiten. Mit meinen Zusatzausbildungen erweiterte ich mein berufliches Spektrum. Ich nahm eine Stelle an der Universität Fribourg im Rahmen eines e-Learning Projektes für Embryologie an. Daneben war ich Dozentin  für Embryologie und Histologie, wo ich meine eigenen e-Learning Programme geschrieben habe. In derselben Zeit haben sich die Wege von mir und meinem Mann getrennt. Ich habe eine neue Herausforderung in der Gesundheitsforschung an der Universität Bern angenommen und berufsbegleitend einen Master in angewandter Statistik gemacht.