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02.05.2011 00:00 Alter: 8 yrs
Kategorie: Energie

Revision des kantonalen Energiegesetzes


Wir haben es ab 15. Mai in der Hand, einen angemessenen Schritt in Richtung eines Energiesystems zu machen, das uns von den Fesseln der Atomkraft befreien wird. Die Grossratsvorlage des kantonale Energiegesetzes (KEnG) ist sozusagen der Wegweiser, den jeder sofort versteht: Eine Gesellschaft, die - ohne Komforteinbusse - weniger Energie konsumiert und vor allem  nachhaltig produzierte Energie nutzt. Das KEnG ermöglicht mit den zeitlich begrenzten Förderbeiträgen auf Strom eine Finanzierung von Effizienzmassnahmen, die zu energetischen Verbesserungen am Gebäudepark führen. Dies führt direkt zu einer massiven Reduktion des CO2 Ausstosses. Zudem fliesst dieses Geld vollumfänglich in die Wirtschaft und dort vor allem in das lokale Gewerbe. Auch der für über 20-jährige Gebäude obligatorische Gebäudeausweis der Kantone (GEAK) ist ein geeignetes  Mittel. Er gibt Auskunft über das energetische Verbesserungspotential einer Liegenschaft. Sowohl Hausbesitzer als auch Mieterinnen und Mieter können davon profitieren. Auf diese beiden zentralen Instrumente will der Volksvorschlag verzichten.  Mit dem Volksvorschlag würden wir auf halbem Weg stehen bleiben. Er ist deshalb eine gefährliche und kurzsichtige Zwängerei – er gibt ein falsches und rückwärts gerichtetes Signal. Der Volksvorschlag gibt sich grün – doch die Farbe beginnt noch vor der Abstimmung zu blättern.

Deshalb ein herzhaftes JA zur Grossratsvorlage, ein NEIN zum Volksvorschlag und – ganz wichtig - bei der Stichfrage das Kreuz bei der Grossratsvorlage!

 

Franziska Schöni-Affolter, Grossrätin und Co-Präsidentin der Grünliberalen Kt. Bern