< AKW Mühleberg:
30.04.2013 15:09 Alter: 6 yrs
Kategorie: Leserbriefe

Sparpolitik des Kantons Bern!

Leserbrief in Bund und BZ vom 29. 4. 2013


So geht es nicht weiter!

Die Situation ist schizophren: alle fordern Sparmassnahmen, aber niemand will den ersten Schritt machen. Interessanterweise sind es insbesondere die rechtsbürgerlichen Politiker, die bei den Spardebatten am lautesten schreien. Trifft es bei der Umsetzung eines Sparvorschlag aber ihre eigene Klientel, ist es dann doch nicht richtig, dass ausgerechnet hier gespart werden soll. Reduktion des Strassenunterhalts,  Ausdünnung von nicht rentablen öffentlichen Zugs- und Busverbindungen, Konzentration von schulischen Angeboten und aktuell die Schliessung der Geburtenabteilung in Riggisberg sind nur einige Beispiele. So geht es nicht weiter! Wir müssen endlich den Mut haben zu sagen, dass wir uns diesen Standard nicht mehr leisten können. Die Zitrone ist ausgepresst und sparen tut nun mal weh. Der Kanton Bern ist in einer besonders ungemütlichen Finanzlage. Es gibt nur zwei Wege daraus heraus: entweder eine Erhöhung der Steuern oder Sparmassnahmen ohne Rücksicht auf die Partikularinteressen der eigenen Klientel. Wer etwas anderes predigt, ist nicht redlich und leistet unserem schönen Kanton einen Bärendienst.